Geschichte des Anwesens

Das alte Bauernhaus haben wir als unbewohnte Ruine besichtigt:  Kein Strom, kein Wasser, keine Heizung. Anstelle einer Toilette gab es nur den ehemaligen Stall.

Durch seine einzigartige Lage hat es unsere Herzen gewonnen. Beeindruckt haben uns nicht nur die großen Steineichen, die wir als erstes von den strangulierenden Efeuwucherungen befreit haben, sondern besonders die großartige Lage, die Ruhe und ein unvergessliches Panorama garantieren. Wir suchten kein Haus in der Stadt oder am Strand, da es dort stets lebhaft und laut zugeht. Große Bäume waren uns wichtig, dies ist durch die Steineichen und Ulmen gewährt.

Das Haus und den Stall haben wir grundlegend saniert. Es ist uns gelungen viele Elemente des ehemaligen Bauernhauses zu erhalten. Dazu gehören Teile des Fußbodens, bei uns gab es noch mehrfarbige Cotti,  vorhandene Türen sind aufgearbeitet und die sichtbaren mächtigen Deckenbalken erstrahlen wieder als prachtvolle Robinien und Eichen. Wert haben wir auf den technische Standard des 21.Jahrhunderts gelegt. Neben Ruhe, Kultur und Genuss - kein Abenteuer.

Erdbeben in Italien:

In Italien liegen fast alle Regionen in einer Erdbebenzone. Auch in Deutschland gibt es diese Zonen (z.B. Rheingraben, Schwäbische Alb).
Weder unsere Nachbarn noch wir sind betroffen. Unser Gebiet ist heil, Gäste blicken nicht auf verwüstete Orte.

Unser Anwesen gilt als erdbebensicher. Wir haben eine staatliche Bescheinigung erwirkt. Um diese zu erhalten, mussten wir hohe Auflagen erfüllen. Es war nicht einfach ein historisches Haus zu sichern.

Unser Haus wurde 1997 aufgrund von fehlerhaften früheren Arbeiten beschädigt. An unserer Entscheidung zum Erwerb hatte sich nichts geändert. Für uns waren die drei wichtigen Kriterien: Lage, Lage und nochmals Lage entscheidend. Einen solch panoramischen und ruhigen Ort mit den sieben großen Eichen gibt es kein zweites Mal.

Als Schäden hatten wir damals Risse in einer Wand nach Osten, keine Einsturzgefahr, keine geborstenen Balken, keine zerbrochenen Fenster oder Fensterstürze, keine Bilder wie in Amatrice. Obwohl das Beben von 1997 höhere Werte auf der Richterskala erreichte.

Wir haben nach neuen vertrauenswürdigen Personen gesucht und diese gefunden. Letztendlich haben wir einen Bauingenieur - Statiker mit Universitätsabschluss und hoher Praxiskenntnis herangezogen, eine Empfehlung vom Bauamt. Die erforderlichen Papiere füllen Aktenordner. Es ging immer nur langsam und schrittweise voran. Wir haben uns auch mit Sachverständigen aus Deutschland, mit erfahrenen Handwerkern, den zuständigen Behörden in den Marken beraten und für die große Lösung entschieden: belastbares Fundament Dies ist im Appartement sichtbar, wir verwenden es heute als  große Ablageflächen im Badezimmer, Auflager für das Doppelbett und zusätzliche Sitzflächen im Wohnbereich.

  • Die Hausaußenwand nach Osten ist neu errichtet. Das hat ein zweites Fenster im Schlafzimmer des Hauses erlaubt - nach zähen Verhandlungen mit der Kommune, die darin eine Störung der Ansicht das alten Bauernhauses entdecken wollte. Wir konnten die alte Existenz nachweisen und durften öffnen.
  • Die Zuganker sind erneuert, verstärkt und fach- und sachgerecht angebracht.
  • Alle Natursteinwände sind mit Betoninjektionen in einem speziellen Verfahren verstärkt worden.
  • Der Unterputz hat eine erdbebensichere Kaschierung erfahren.
  • Das Dach wurde ebenfalls mit Ringankern gesichert.
  • Alle Balken und Fensterstürze sind überprüft. Dabei sind vorsichtshalber zwei über 200 Jahre alte Balken ausgetauscht worden. Hier lagen keine Schäden durch ein Erdbeben vor, es nagte nur der übliche Zahn der Zeit.

Die Schäden des Bebens  von 2016 in anderen, weit entfernten Teilen der Marken sind auch darauf zurückzuführen, dass es sich um alte, unsanierte und in erster Linie nicht erdbebensichere Gebäude handelt. Dort treffen tektonische Erdplatten aufeinander, was für unserer Region nicht zutrifft.

Das Positive daran: Wir haben schneller italienisch gelernt, neue und langjährige Freunde gefunden. Unser Konto der Lebenserfahrung ist angewachsen und wir schätzen diesen Flecken Erde immer noch. Die Aufwendungen haben sich gelohnt.

Der Weg zu uns:

Seit mehreren Jahren arbeiten wir an der Genehmigung (Gemeinde- und Naturparkverwaltung), dass der Weg zu unserem Haus besser befestigt wird. Die Gemeinde hat dafür kein Geld, uns fehlte die Genehmigung. Die Naturparkverwaltung hat sehr lange gezögert - obwohl es unser Anwesen seit mehr als 200 Jahren gibt ... Auflagen über Auflagen, teilweise irrwitzig. In jedem Fall keine Teerstraße, der Belag musste sandfarben sein ...

Direkt vor dem Eingangtor sind jetzt gelbe Rasensteine verankert (das war die optimierte Lösung). Die Sonne hat sie wieder gebleicht. Die Zufahrt wurde  betoniert... und im Hohlweg müssen wir hoffentlich nicht noch einen gelben Anstrich vornehmen, damit wir "sandfarben" erhalten. Schildbürger auch in Italien?
Die Kosten liege einseitig bei uns, die Pflegearbeiten sind unser Fitness-Training. Jetzt können wir sehr einfach erreicht werden, nur Flachlandtiroler haben noch Schwierigkeiten bei tiefergelegten Fahrzeugen...

Arbeiten im Garten & Haus:

Im Herbst 2013 mussten wir den großen Nussbaum fällen, er hat das Fundament der Scheune beeinträchtigt. Dafür ist ein neuer Maulbeerbaum (Gelso) gepflanzt. Nach dieser anstrengenden Arbeit im November - jedoch bei strahlendem Wetter - ein feines Süppchen im Freien.

Das Holz des Baumes wird jetzt getrocknet, geschnitten und soll später für eine Bank und einen Tisch verarbeitet werden.

2012 haben wir auch endlich auf dem Flohmarkt Türknäufe in massivem Messing gefunden: Polieren und vom Siff der Vergangenheit befreien;  Passende Messingschrauben...gefunden und an den Türen der Scheune montiert.

Die Schäden des Jahrhundertwinters im Garten sind beseitigt. Die blühenden Lilien und Rosen lassen die Arbeit vergessen.

  • 2011 Einbau einer zusätzlichen Gartentür in den Zaun, damit der Gaslieferant einfacher zum unterirdischen Tank kommt.
  • Es gibt eine neue bequeme Treppe in den ersten Stock der Scheune.
  • Eine energiesparende Brennwerttherme hat das ältere Teil von 1995 ersetzt.
  • Sukkulenten sind neben den Hauseingang gepflanzt. An der Terrasse Richtung Serra de Conti sind sie bereits sehr gut eingewachsen.
  • Im Herbst 2009 habe ich im Garten weitere Lavendel gepflanzt, die den kleinen Fußweg um das Haus herum einfassen. Die beiden Terrassen vor dem Appartement sind belegt, die dortige Küche ist ausgesucht und eingerichtet, der alte Erdaushub im Garten verteilt, damit in Frühjahr alles wieder ergrünt.

Selbstgemachte Pasta (Nudeln) wir haben da eine "Geheimadresse" (3,5 km entfernt). Wir verraten sie in unserer Tippsammlung, die im Haus ausliegt (... damit sich wieder Pfützchen unter der Zunge bilden können ...)

Essen und trinken, schlemmen: dürfen Sie selbst! Eine umfangreiche Tippsammlung steht zur Verfügung.

Wir haben im Oktober 2009 in zwei Schlafzimmern teilweise den Putz entfernt und konnten darunter Natursteinmauern freilegen. Im Schlafzimmer 2 geht jetzt der Blick direkt vom Bett aus nach Avacelli, nachts kann die beleuchtete "Skyline" des kleinen Weilers bewundert werden.

Wir bringen immer wieder vorgezogene Pflanzen aus Deutschland mit. Sie haben dann ausgeprägtere Wurzeln und überleben ohne Gärtner. Wer uns hier einen einfachen Tipp zum Bewässern verrät - herzlich willkommen.

Die vorgefundenen Lilien haben wir gepflegt - während der Sanierung vor trampeligen Maurern gerettet - und setzen die Vermehrungen an neuen Stellen aus. Unsere Rosen blühen und duften heute in einer Größe wie sie im Katalog (Cordes/Austin) nie verzeichnet waren. Offenbar gefällt es ihnen in unserer Umgebung. Auf unserer Wiese blühen jetzt wieder zahlreiche Orchideen! ...und die alten, mächtigen Steineichen sind bisher von Allen bewundert worden.

 

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